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Veranstalter: IBF AG
Schweizer
Botschaft |
Bengal Art Gallery "Art for Artists" St. Gallen Prof. Mahmudul Haque |
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„Ich muss keine Saris oder Wasserlilien malen, um Bangladesh zu zeigen“, sagt der Maler Mahmudul Haque in einem Interview mit dem in Bangladesh erscheinenden „Daily Star“. Seine Bildsprache sei modern und dennoch ganz uralten Traditionen verhaftet. „Die Farb-Fotografie hat die realistische Malerei verdrängt und damit auch meinen früher gepflegten impressionistischen und kubistischen Stil“. Schon seit Francisco Goya und El Greco hätten europäische Künstler ihre eigenen Gefühle und Gedanken in ihren Werken zum Thema gemacht. Doch der Ursprung liege tiefer - in den urzeitlichen Höhlenzeichnungen. „Schon dort zeigt der Mensch seine persönliche Sichtweise“. Und sei es in China, Japan, Ägypten oder Babylon: Stets hätten Künstler ihre eigene Sicht der Welt zum Ausdruck gebracht. In dieser Tradition sieht sich Mahmudul Haque. „Meine Inspiration ist die Natur“, sagt er. Doch er zeigt sie nicht in realistischer Landschaftsmalerei, sondern abstrahiert. Himmel, Wasser, Blumen, die lokale Flora und Fauna, aber auch Menschen, werden in Haques Werk zu Flächen, Formen und Farben. Er habe viel gelernt von seinen ausländischen Lehrern, sei es in Pakistan, Japan, Europa oder Amerika. Doch seine Herkunft, auf die er besonders stolz sei, habe er dabei nie vergessen. Mahmudul Haque, geb. 1945, Direktor des Nationalmuseums Bangladesh, Solo-Ausstellungen in Bangladesh, Japan, Pakistan, USA, Deutschland, Gruppen-Ausstellungen in Japan, Grossbritannien, Indien, Brasilien, Zimbabew, Korea, China, Frankreich und Norwegen.
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