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Jamal
Ahmed
Es muss ein schönes Land sein, Bangladesh, mit
warmen Farben, einer weiten Landschaft mit weichen Übergängen vom Land
aufs Wasser, vom Feld in den Himmel. Da ist nichts Hartes zu sehen, auch
an den Menschen nicht, die Jamal Ahmed porträtiert. Keck schwingt die
mit einem roten Sari umhüllte Frau ihre Zöpfe durch die Luft,
nachdenklich blickt ein alter Mann in die Ferne, die Frau am Ufer eines
Flusses betrachtet in anmutiger, sinnlichen Geste ihren Fuss, der
Ochsenkarren bewegt sich mit einer Leichtigkeit auf dem Acker, wie wenn
unter seinen Rädern keine schwere, sondern eine leichte Wolke aus Sand
wäre, der aufgewirbelt wird. Der 50-jährige Jamal Ahmed vergleicht sich
selbst gerne mit Tauben, in deren Federn sich die Facetten einer
Landschaft spiegeln. „Sie scheinen ihre Umgebung so in sich aufzunehmen.
Sie bleiben eine Weile, doch dann müssen sie weiter, neuen Zielen
entgegen“. Jamal Ahmed ist weit gereist, hat in Japan studiert und
gelebt, kennt auch andere Kontinente. In seiner Kunst spiegle sich diese
Erfahrung. Doch sein Thema sei und bleibe seine Heimat und die Menschen,
die dort leben.
Jamal Ahmed, 1955, 47 Solo-Ausstellungen in
Bangladesh und andern Ländern, zahlreiche Gruppen-Ausstellungen
River Buriganga at Dawn, 2005 Monsoon on the River, 2005 Bengalee Girl by the River, 2005
JA003
65 x 105 cm
Acrylic on Paper JA004
65 x 105 cm
Pencil Drawing JA005
50 x 100 cm
Acrylic on Paper JA006
60 x 60 cm
Acrylic on Paper JA008
70 x 32 cm
Acrylic on Paper JA009
50 x 62 cm
Acrylic on Paper JA010
50 x 62 cm
Acrylic on Paper JA012
65 x 105 cm
Acrylic on Paper
F
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